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Zeitdilatation mal anders

Also, angenommen ich sitze an meinem Schreibtisch und Calvin und Hobbes rasen mit ihrem kleinen, roten Wägelchen an mir vorbei , dann geht Hobbes Uhr langsamer als meine. Mit anderen Worten: Wenn die beiden links in mein Blickfeld kommen, zeigen beide Uhren 10:23. Wenn dann Hobbes Uhr kaputt geht, zeigt meine Uhr 10:26, Hobbes Uhr aber nur 10:25, also sind bei Hobbes 2 Minuten vergangen, bei mir aber 3.

Und jetzt?

Denn tausend Jahre sind vor dir
wie der Tag, der gestern vergangen ist, und wie eine Nachtwache.

Check das!

Beweise …

Mehr durch zufall entdeckte ich grade bei YouTube einen schönen, klassischen und gut erklärten Beweis dafür, dass \sqrt2 irrational ist. Dass heißt, es gibt keine Bruchzahl \frac{a}{b}=\sqrt2 oder 1{,}414 = \sqrt{2}.

Und wo wir grade bei lustiger Mathematik sind: 342-173. Und wer dann immernoch Probleme mit Mathe hat, ruft einfach den Notruf.

Ich wollte eigentlich nur kurz auf diesen grenzgenialen Cartoon von Flierswelt aufmerksam machen. Großartig!

cartoon_flierswelt_149

Allerdings wahrscheinlich nur lustig, wenn man Fliers Ausführungen dazu liest …

Bodo Wartke

Ein Klick auf mein “Zufallsblog”-Bookmark brachte mich heute auf die Seite von Patrick Kontschak. Der Junge ist Christ, was unter Deutschsprachigen Blogs ja eh schonmal nicht so häufig vorkommt, sondern hat auch noch Geschmack. Unter anderem verlinkt er hier einen Musiker namens Bodo Wartke. Ich hab bei MyVideo ein bisschen rumgesucht und ein paar wirklich tolle Lieder - Stimme und Klavier - gefunden. Unbedingt hörenswert:

  • PCdenzfall: Ein Blues über Microsoft und Apple - Verappelt Microsoft!
  • An Dich: “Andere Mütter haben auch schöne Töchter - aber auch schöne Söhne.” Recht hat er, der Dingsbums! Wer mich kennt, weiß wahrscheinlich, an wen ich bei dem Text denken muss.
  • Ich trau mich nicht: Handelt vom Schwarzfahren (und reimt sich seit der Währungsreform nicht mehr)
  • Ja, Schatz!: Ein Liebeslied der Kategorie drei: “Seit der Hochzeit hat es sich mit dem ledig sein erledigt…”
  • Liebeslied: Er lernt extra viel zu viele Sprachen, um seiner Angebeteten seine Liebe zu erklären. (Achtung, Holländerfeindlich - möglicherweise auch gegen andere Nationen, aber da hab ich den Text nicht verstanden)
  • Claudia: (Kommt ganz ohne schwarze Tasten aus) Ein Lied für die tollste Frau der Welt, auch wenn man das nicht beurteilen kann.
  • Monica: Protestsong. Handelt von Monica Lewinsky
  • Was ich gerade denke: Na wovon handelt das wohl? Och, nix.
  • Da muß er durch: “Dieses Lied ist das Ergebnis einer Wette, die ich besser nicht gewettet hätte …”

Klar, warum nicht, wird hier einer sagen. Nein, denn selig sind die geistig Armen, ein anderer sagen. Beides ist - nicht nur wegen dem vermurksten Zitat - anscheinend nicht ganz richtig, wenn man “Ein Nadelöhr für die Intellektuellen” bei .diskutabel liest.

Da mich das Thema interessiert und mir auch persönlich nicht ganz fremd ist, hier ein paar Einschätzungen und Kommentare dazu. Dabei will ich mich bewusst um die Frage, wer in diesem Kontext eigentlich als intellektuell gelten kann oder muss, drücken.

Intellektuelle werden überschätzt

Zumindest entspricht das in wesentlichen Teilen meiner Erfahrung. Neulich saßen wir zusammen und die Frage lag im Raum, wie es jedem einzelnen gerade geistlich geht. Ich erzählte, dass ich neulich “Darwin und die Götter der Scheibenwelt” gelesen habe. Anhand einer Story von Terry Pratchett schreiben der Genetiker Jack Cohen und der Mathematiker Ian Stewart (von dem ich “Galois Theory” letztes Semester mit sehr viel Genuss gelesen habe) über Evolution, Zeitreisen, Quantensachen und Logische Paradoxien. “Dieses Buch”, sagte ich, “hättet ihr wahrscheinlich nicht …”, ich suchte nach Worten, als auch schon mein Satz vollendet wird mit: “… verstanden.” Dabei wollte ich sagen: “… nicht für ein geistliches Buch gehalten.”

Warum bitte gehen meine Freunde davon aus, dass alles, was ich tue, bedenke oder lese, dermaßen abgehoben ist, dass sie es nicht verstehen würden? Gut, vielleicht würde es sie garnicht interessierren. Vielleicht halten sie es für unwichtig. Damit habe ich kein Problem. Aber wenn ich mit einem Gedanken aus mir herauskomme, dann bedenke ich auch, ob meine Umwelt ihn verstehen würde. Den Inhalt der erwähnten Galoistheorie würde ich in so einer Runde nämlich nicht in den Raum werfen in der Gewissheit, dass es den richtigen Augenblick, mit Leuten, die das verstehen, drüber zu reden, noch geben wird. (Nein wirklich, ich liebe diese Gespräche, aber dann zu zweit oder dritt, nicht in der großen Runde, wenn sich der Rest langweilt.)

Ich persönlich ärgere mich gelegentlich drüber, wenn soetwas geschieht.

Die Sache mit dem Grübeln

Ich persönlich grüble gerne. Über Fragen, die mich bewegen, die mein Leben aufwirft. Oft halten andere Menschen das für irrelevant, abgehoben, nicht weiter bedenkenswert.

Das stimmt - aus ihrer Sicht. Aber nicht aus meiner. Das sind die Fragen, die mich bewegen. Das sind die Fragen, die wichtig sind. Das sind die Fragen, in deren Antworten ich Gott erkenne. Ich reiße in diesem Zusammenhang Ps 111,2 gerne hemmungslos aus dem Zusammenhang:

Groß sind die Werke des HERRN; wer sie erforscht, der hat Freude daran.

In Wirklichkeit geht es in diesem Psalm zwar nur am Rande um Naturwissenschaft sondern um die Werke der Gerechtigkeit, Gnade und Barmherzigkeit, aber der Vers bewegt mich trotzdem. Wer über Gottes Werke nachdenkt, kann ihn darin erkennen. Dazu muss man natürlich nachdenken. Andere erkennen Gott in Blumen und Vögeln, in der Musik, in der Anbetung oder sonstwo. Ich auch, aber eben nicht nur.

(Ge-)Wissen

Trotzdem erwächst daraus nicht unbedingt Glaube. Ich meine echten, befreienden, vergebenden, ewigen Glauben. Pastor Wilhelm Busch schreibt in “Jesus, unser Schicksal” den Satz:

Glaube kommt nicht vom Wissen, sondern vom Gewissen.

Was er meint ist: Wissen ist zwar schön und gut, aber es ist keine Gotteserkenntnis, keine Erkenntnis meiner eigenen Sünde, keine Hingabe an Gott, sondern eben Wissen. Vielleicht fiel den Dreien im eingangs erwähnten Artikel ja deshalb das Glauben so schwer, weil sie nur Wissen kannten. Ich weiß, das ist reine Spekulation und ich bitte, es nicht gegen mich zu verwenden, aber ich halte es zumindest für möglich, dass Menschen, die viel Wissen und auf ihr Wissen und ihren Intellekt bauen, mit etwas so andersartigem wie Glauben in unserem Sinne heftige Probleme haben - vielleicht sogar, ohne genau zu sehen, was ihnen diese Probleme bereitet.

Und jetzt …

sind wir immer noch nicht weiter. Schade eigentlich. Trotzdem musste das hier einfach mal raus. Ich kann keine Anleitung geben, wie man die Situation in unseren Gemeinden, zumindest in solchen, wo sich Intellektuelle nicht wohl fühlen und nicht zum Glauben finden können, verbessern kann. Ich kann noch nicht einmal sagen, wie ich lieber behandelt werden würde. Eigentlich bin ich recht zufrieden mit dem Status Quo. Aber ich bin mir nicht sicher, ob das daran liegt, dass ich zufrieden bin, oder daran, dass es der Status Quo ist und ich zu faul um ihn zu ändern!!!!!

(Multiple exclamation marks are a sure sign for a diseased mind!)
(And all those exclamation marks, you notice? Five? A sure sign of someone who wears his underpants on his head.)

Achso

Fast hätte ichs vergessen: “Schlichter Glaube” von Storch. Er behandelt das Thema zwar aus einer anderen Perspektive, aber auf den Satz

Das Evangelium ist ganz einfach. Es ist in Ordnung Fragen zu stellen, aber vergiss darüber nicht, dass Gottes Liebe ganz einfach ist.

wollte ich noch kurz hinweisen.

Karacho TV

iChurch berichtete gestern über ein Projekt namens Karacho TV. Prinzip folgendermaßen: Die Jungs fahren mit nem Bulli an ner Bushaltestelle vor, fragen die Leute dort, ob sie sie nach Hause oder sonstwohin bringen dürfen. Kostenpunkt: Ein Interview.

Dabei entstehen wirklich coole Gespräche, die auf YouTube als 5-Minuten-Video veröffentlicht werden. Es geht um Christsein, um die Einstellung zum Glauben, wie Gläubige Menschen wahrgenommen werden. Dabei erwischen die Jungs erstaunlich viele Christen oder Menschen, die auf die Frage, ob sie im Bekannten- oder Freundeskreis Christen hätten, direkt Beispiele nennen können.

Wie bei iChurch schon erwähnt, wird das Projekt nicht gerade häufig verlinkt, dabei wäre genau das nötig. Deshalb hier nochmal der Link und die dringende Empfehlung, sich das mal anzusehen und weiterzuempfehlen.

(Damit keiner Sagt, ich hätte nicht alles versucht, kann ich euch da hinten ja noch kurz gruscheln und euch zurufen: “Ohne dich ist alles Doof” - zumindest machen die beiden Suchbegriffe auf diesem Blog die Hälfte des Traffics aus, vielleicht hilfts ja was …)

Zeuch XV

Seit langer Zeit mal wieder ein Zeuch-Artikel. Das liegt weniger daran, dass ich nichts zu schreiben hätte, sondern viel mehr an der Motivation, das auch zu tun.

Fangen wir also mit etwas Älterem an: Der Geschichte Israels als Drumsolo. Viel Spaß. Aber wo wir gerade im Nahen Osten sind: Ein Ex-Oberstleutnant der US-Armee, Ralph Peters, schreibt über Ideen und Probleme zur Neuordnung der Grenzen dort unten, von Israels Grenzen vor 1967, einem eigenen Kurdenstaat und einigem anderen. Das Watchblog Islamophobie hat von vier Teilen bisher zwei auf Deutsch veröffentlicht (I, II - Rest wird ergänzt). Interessant sind auch die Kommentare.

Aber kommen wir in die, äh, andere Realität: Die Simpsons im Rollenspielfieber. Und, neulich bei Vries-Land gefunden, wirklich lustige Schattenspiele.

Nun noch etwas, für Leute die Leiden müssen (ich denke da besonders an unseren Holger, falls der das liest). Der Bastard Operator from Hell, alt aber gut. Und, jetzt aber ernsthaft, ein schöner Artikel, warum das ursprüngliche Folter- und Tötungsinstrument Kreuz für uns nicht unbedingt etwas mit ebendiesen Attributen zu tun haben muss - oder doch, je nachdem wierum man es denn sieht.

BILDblog macht Werbung - in Anlehnung an den BILD-Werbespruch “Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht”, entstand dieser Werbespot. Prädikat: Sehr lustig. Besonders schön finde ich die Stelle, wo der Sohnemann reinkommt und ruft: “Papaaa” *pling*

Beflügelt davon zeigt sich BILDblog auch mal wieder subtil ironisch. Hier zum Beispiel mit einem hübschen Symbolfoto.

Weltbilder mal anders.

Bei Haso sah ich heute einen Link zur Flat Earth Society. Die zugegebenermaßen gute Story sieht folgendermaßen aus: 1492 erzeugt Grigori Efimovich mithilfe einer gigantischen Spiegelanordnung die Illusion, er hätte unter dem Namen Kolumbus mit drei Schiffen die Erde halb umrundet und einen neuen Kontinent entdeckt, folglich also den Beweis erbracht, die Erde sei Kugelförmig statt flach wie ein Pfannkuchen. Aufbauend auf dem Versuch von Michelson und Morley wird aufgezeigt, dass sich die Erde offensichtlich nicht um die Erde bewegt. Anhand des Mondes wird beispielhaft erläutert, warum eine Runde Erde keine Athmosphäre hätte, und anhand eines Strandballs, warum auf einer runden Erde nur ein kleiner Bereich der Oberfläche überhaupt bewohnbar wäre.

Obwohl diese Vorstellung nicht gerade haltbar ist, gefällt sie mir, insbesondere die Argumentationslinie, die ohne das übliche Referez-Chaos bei solchen Dingen auskommt. Irgendwie erinnert sie mich an die Hohlwelttheorie (siehe auch Inversionsweltbild), bei der unsere Erde quasi die Außenhülle des Universums darstellt und die dank einiger geometrischer Spielereien durchaus schwer zu wiederlegen ist.

Einziger Wehmutstropfen: Beim Versuch, der Flat Earth Society beizutreten, muss ich angeben, welchen der folgenden Herren meine Lieblingsfigur aus der Geschichte ist: Rasputin, Napoleon Bonaparte, Tony Blair, Attila der Hunnenkönig. Mal abgesehen davon, dass mein Favorit, ein gewisser Jesus, nicht dabei ist, entlarvt der Hinweis auf Григорий Ефимович Распутин, passend transliteriert zu Grigori Efimovich Rasputin, den Zweitnahmen von Kolumbus als Fälschung. Schade.

Fragen

  1. Wenn Autofahren verboten ist, nachdem man etwas getrunken hat, warum haben Bars und Kneipen Parkplätze?
  2. Wenn ein Laden 24 Stunden am Tag an 365 Tagen im Jahr geöffnet hat, warum hat er dann ein Schloss an der Tür?
  3. Warum muss man für den Besuch beim Hellseher einen Termin haben?
  4. Warum ist einsilbig dreisilbig?
  5. Warum glauben einem Leute sofort, wenn man ihnen sagt, dass es am Himmel 400 Billionen Sterne gibt, aber wenn man ihnen sagt, dass die Bank frisch gestrichen ist, müssen sie draufpatschen?
  6. Warum besteht Zitronenlimonade größtenteils aus künstlichen Zutaten, während in Geschirrspülmittel richtiger Zitronensaft drin ist?
  7. Wenn Schwimmen schlank macht, was machen Blauwale falsch?
  8. Wenn Maisöl aus Mais gemacht wird, wie sieht es mit Babyöl aus?
  9. Was soll das Verfallsdatum auf saurer Sahne?
  10. Was passiert, nachdem man sich 2 Mal halbtot gelacht hat?
  11. Was zählen Schafe, wenn sie einschlafen wollen?
  12. Gibt es in einer Teefabrik Kaffeepausen?
  13. Warum trägt ein Kamikazepilot einen Helm?
  14. Warum gibt es Whiskas-Huhn, -Fisch und -Rind, aber kein Whiskas-Maus?
  15. Wenn ein Schizophrener mit Selbstmord droht - ist das dann eine Geiselnahme?
  16. Warum werden Zigaretten an Tankstellen verkauft, wo das Rauchen verboten ist?
  17. Wenn Superkleber wirklich überall klebt, warum dann nicht auf der Innenseite der Tube?
  18. Leben Verheiratete länger oder kommt ihnen das nur so vor?
  19. Mit welcher Geschwindigkeit breitet sich das Dunkel aus?
  20. Warum laufen Nasen, wahrend Füße riechen?
  21. Warum verwendet man bei Injektionen zur Todesstrafe sterilisierte Nadeln?
  22. Wenn das Universum alles ist und sich ausdehnt, wo dehnt es sich dann rein?
  23. Wenn es heute 0 Grad hat, und morgen doppelt so kalt werden soll, wie kalt ist es morgen?
  24. Ist der Begriff Selbsthilfegruppe nicht widersinnig?
  25. Eine Thermoskanne hält im Winter warm und im Sommer kalt. Doch woher weiß sie, wann Sommer und wann Winter ist?
  26. Warum ist ‘Abkürzung’ so ein langes Wort?
  27. Wie heißt das Ding mit dem man an der Kasse seine Ware von der des anderen Kunden abtrennt?
  28. Kann man in geschmolzenem Trockeneis schwimmen ohne nass zu werden?
  29. Lässt sich Wasser verdünnen?
  30. Wenn man sich vornimmt, den ganzen Tag nichts zu erreichen und das dann auch schafft, hat man dann doch etwas erreicht?
  31. Warum baut man Flugzeuge nicht aus demselben Material wie die “Black Box”?
  32. Gibt es ein anderes Wort für “Synonym”?
  33. Warum ist nie besetzt, wenn man eine falsche Nummer wählt?
  34. Woher wußte der Erfinder der Uhr, wie spät es war?
  35. Warum gehen Frauen niemals alleine aufs Klo?
  36. Wenn nichts an Teflon haftet, wieso haftet es an der Pfanne?

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